Winterliga 2026

In der Winterzeit, wenn die Sportplätze vereist sind und Reisen keinen Spaß macht, bleibt man gern zuhause. Deshalb treten bei der Winterliga seit jeher Berliner Teams daheim in Berlin gegeneinander an. An sieben Spieltagen nahmen in diesem Winter insgesamt 13 Teams teil, an drei Tagen waren wir mit dabei. Gespielt wurde Indoor und Continuous.
Unser erster Spieltag war der 1. Februar. Gleich um 9:30 Uhr begann unser erstes Spiel gegen die DJs. Unsere Erwartungen waren nicht allzu hoch, doch wir starteten sehr konzentriert ins Spiel. Zu unserer eigenen Überraschung konnten wir schnell einen deutlichen Vorsprung aufbauen und über das gesamte Spiel halten. So gewannen wir 16:8.
Nach einer Stunde Pause traten wir gegen Lobstars an. Das Team war bereits gefürchtet für seine Isole, eine Offense-Strategie, bei der eine Person isoliert in der Mitte des Feldes steht und einen hohen Break-Pass aus dem Aufbau bekommt. Wir konnten uns jedoch in der Defense sehr gut darauf einstellen und die Lobstars bald dazu bringen, auf eine andere Strategie umzustellen. Damit hatten wir das Spiel im Griff. Die Lobstars warfen viele lange Pässe in die Endzone, die nicht immer ankamen, wir konnten mit unserer ruhigen Offense deutlich öfter punkten. Dadurch gewannen wir deutlich mit 20:11.
Nach diesen beiden überraschenden Siegen waren wir mit dem Tag schon mehr als zufrieden. Dennoch gaben wir im Spiel gegen Hucks 2 wieder alles. Die Spielerinnen und Spieler dieses Teams waren uns in Größe und Geschwindigkeit teilweise deutlich überlegen, und das merkten wir auch schnell. Doch nachdem die Hucks ein paar Punkte Vorsprung aufgebaut hatten, konnten wir das Spiel wieder drehen, punkteten häufiger und gingen in Führung. Als nach Ablauf der Zeit auf 15 Punkte gespielt wurde, verloren wir kurz die Konzentration. Die Hucks machten auf einmal mehrere Punkte hintereinander und holten uns fast wieder ein, doch schließlich gelang uns noch der entscheidende letzte Punkt. Damit gewannen wir 15:13.
Beflügelt von unserer überragenden Leistung gingen wir motiviert ins letzte Spiel. Obwohl ein Sieg gegen die Goldfingers unmöglich schien, war das Spiel die ganze Zeit über ausgeglichen. Im Universe bei 14:14 erkämpften wir uns schließlich den 15. Punkt und gewannen auch das letzte Spiel des Tages.
Eine Woche später, am 7. Februar, traten wir wieder gegen vier Berliner Teams an. Das erste Spiel gegen die Hucklings, ein Tochterteam der Hucks, konnten wir knapp gewinnen. Danach spielten wir gegen die beiden Teams von Brlo, einem relativ neuen Berliner Team mit vielen jungen Spielerinnen und Spielern. Die jugendliche Schnelligkeit, in Kombination mit der Erfahrung der wenigen älteren Spielerinnen und Spieler von Brlo, machte uns die Verteidigung sehr schwer. So verloren wir gegen beide Brlo-Teams recht deutlich 15:10 und 12:9. Im letzten Spiel ging es wieder einmal gegen die Lobstars. Dieses Spiel war wieder sehr eng, am Ende gewannen wir knapp 11:10.
An unserem dritten Spieltag am 28. Februar stellte Brlo ganze drei Teams. Das erste Spiel spielten wir jedoch ein weiteres Mal gegen Lobstars. Diesmal hatten wir einen deutlichen Größenvorteil, außerdem hatten die Lobstars wirklich sehr viel Pech mit ihren langen Würfen. Viele Pässe gingen knapp ins Aus oder wurden von uns abgefangen. Dadurch konnten wir fast in jedem Punkt die Defense holen und gewannen am Ende 17:4.
Im ersten Spiel gegen Brlo lief es nicht ganz so gut. Die vielen jungen Spielerinnen und Spieler liefen uns immer wieder davon und machten uns auch die Offense sehr schwer. Nach einem einigermaßen ausgeglichenen Start verloren wir schnell die Energie, dann zog Brlo uns davon und gewann mit 17:11.
Auch das zweite Team von Brlo machte uns von Anfang an viel Druck. Schon nach der Hälfte des Spiels war ihr Vorsprung nicht mehr aufzuholen, dennoch gaben wir am Ende nochmal alles. Kurz vor Schluss machten wir noch vier Punkte in Folge, dennoch gewann Brlo 20:15.
Damit geht für uns eine überraschend erfolgreiche Winterliga zu Ende. Hoffentlich können wir diese Energie in den Sommer mitnehmen und auch auf dem ein oder anderen Outdoorturnier zeigen, wie man mit Motivation und guter Laune die schwierigsten Spiele drehen kann.