Mückencup 2026

vonJessi
veröffentlicht am1. August 2026
Lesezeit 3 Minuten
Foto: Johannes Janssen, Spiel gegen Fischkutter
Foto: Johannes Janssen, Spiel gegen Fischkutter

Mückencup Magdeburg – Summ, Summ, Summ!

Am ersten Augustwochenende ging es für die air pussies zum Mückencup nach Magdeburg – und wie bei diesem Turnier meist der Fall gab es auch in diesem Jahr neben dem normalen Turnier auch einen zusätzlichen Anfängerinnen-Pool. Die air pussies waren gleich in beiden Divisionen vertreten: mit den Fortgeschrittenen im regulären Teamturnier und gemeinsam mit Spielerinnen aus Halle als „KohlraBienchen“ im Anfängerinnen-Pool. Passend zum diesjährigen Turniermotto „Summ Summ Summ – alles, was gestreift ist“ war damit auch die Namensgebung bestens getroffen.

Eine Besonderheit gab es in diesem Jahr: Samstag wurde das klassische Teamturnier gespielt, am Sonntag ging es im HAT-Modus weiter. Beim HAT werden die Spielerinnen aller teilnehmenden Teams neu zusammengelost. Damit die Teams möglichst ausgeglichen sind, geben alle Spielerinnen vorab eine Selbsteinschätzung ihrer Spielstärke ab. So soll in jedem Team eine gute Mischung aus erfahrenen Spielerinnen und Anfängerinnen entstehen. Die neu zusammengestellten Teams traten anschließend unter den Namen verschiedener Biene-Maja-Charaktere gegeneinander an.

Samstag: Knapp, spannend und jede Menge Spirit

Für die air pussies startete der Samstag mit einem deutlichen 13:6-Sieg gegen Rotpot aus Braunschweig. Trotz des klaren Ergebnisses war es über die gesamte Spielzeit ein Spiel mit viel guter Laune und – ganz im Sinne des Ultimate-Spirits – einer tollen Atmosphäre.

Nach einer längeren Pause wartete mit Frisbielefeld aus Bielefeld ein deutlich stärkerer Gegner. Das Spiel blieb bis zum Schluss spannend und musste beim Stand von 9:9 im Universe Point entschieden werden. Leider ging dieser letzte Punkt an Frisbielefeld – 9:10.

Anschließend ging es gegen die Fuschkitter, eines von zwei Teams des Hamburger Fischkutter. In einem intensiven Spiel mit Phasen in denen jedes Team mal die Oberhand hatte, konnten sich die air pussies schließlich mit 11:9 durchsetzen.

Auch gegen das zweite Hamburger Team, das? / den? Kischfutter, blieb es am Nachmittag spannend. Wieder war es eine knappe Angelegenheit, doch am Ende konnten die air pussies auch dieses Spiel mit 9:8 für sich entscheiden.

Nachdem alle sieben Teams ihre Spiele absolviert hatten, wurde aus den Ergebnissen die Gesamttabelle gebildet. Kohlrabi and Friends sicherte sich den Turniersieg vor den Gastgebern Schleudertrauma Magdeburg. Die air pussies landeten auf einem starken 3. Platz!

Doch damit nicht genug: Zusätzlich gab es noch einen Preis, der im Ultimate mindestens genauso wichtig ist wie die Platzierung – den Spiritpreis, den sich die air pussies gemeinsam mit Rotpot sichern konnten. Im Nachgang hatten die gegnerischen Teams fleißig Punkte für Fairplay, Regelkenntnis, gute Stimmung und Kommunikation vergeben. Genau diese Mischung macht für uns einen der besonderen Kernelemente unseres Sports aus.

Auch die KohlraBienchen überzeugen

Mindestens genauso erfolgreich waren unsere Anfängerinnen. Die KohlraBienchen, unsere Spielgemeinschaft mit Halle, mussten sich in der Gruppenphase lediglich den Ultimausis aus Leipzig mit 7:9 geschlagen geben.

Gegen die Anfängerinnen vom Fischkutter aus Hamburg folgte dafür ein deutlicher Sieg. Auch gegen die Lobstars aus Berlin konnten die KohlraBienchen ein knappes Spiel für sich entscheiden.

Damit ging es später erneut gegen die Ultimausis – diesmal im Finale. Auch hier mussten sich die KohlraBienchen geschlagen geben und verloren 6:10. Trotzdem war das Turnier für unsere Anfängerinnen ein voller Erfolg. Vor allem die steile Lernkurve, die über den Tag hinweg zu beobachten war, hat richtig Spaß gemacht. Und mindestens genauso wichtig: Es wurde viel gelacht, ausprobiert und gemeinsam gespielt.

Samstagabend: Pizza, Sauna, Beine hoch

Nach so vielen Spielen durfte natürlich auch die Regeneration nicht zu kurz kommen. Die meisten ließen den Samstagabend bei bestellter Pizza, kühlen Getränken, heißer Sauna und ordentlich Beine- Ausschütteln auf der Party direkt vor Ort ausklingen.

Denn schließlich musste Energie für Tag zwei gesammelt werden ... Mückencup 2026 2 Foto: Johannes Janssen, Spiel gegen Fischkutter

Sonntag: Alles neu im HAT-Modus

Am Sonntagmorgen wurden die Karten komplett neu gemischt. Im HAT-Modus entstanden insgesamt zwölf neue Teams, aufgeteilt auf zwei Sechser-Pools. Jedes Team absolvierte zunächst drei Gruppenspiele, bevor es im abschließenden Platzierungs-, Kreuz- oder Finalspiel um die endgültige Platzierung ging.

Durch die möglichst ausgeglichene Verteilung der Spielerinnen entstanden viele enge und spannende Partien. Zahlreiche Spiele wurden erst auf den letzten Punkten entschieden – ein gutes Zeichen dafür, wie ausgeglichen die Teams zusammengestellt waren.

Am Ende setzte sich Team Alois Siebenpunkt durch und gewann das Sonntagsturnier vor Max und Thekla.

Für uns stand am Sonntag aber vor allem eines im Vordergrund: gemeinsam spielen, neue Leute kennenlernen, viel ausprobieren und jede Menge Spaß haben. Und genau das hat der HAT-Modus definitiv geliefert.

Summ, Summ, Summ – was für ein tolles Wochenende!