Kreidezeitliche Sandgreiflichkeiten 2026

vonMax
veröffentlicht am24. Mai 2026
Lesezeit 2 Minuten
Aeros Proailuros vor der Ausgrabungsstätte Eldena
Aeros Proailuros vor der Ausgrabungsstätte Eldena

In einer Ausgrabungsstätte unweit der Ostsee fanden Archäologen neben Dinosaurierknochen auch ein rundes Stück Plastik. Nach jahrelanger, intensiver Forschung ist das Rätsel um dieses Fundstück nun endlich gelöst. Die Ergebnisse der Forschungen präsentierten die Wissenschaftler am vergangenen Wochenende mit einer detailgetreuen Rekonstruktion der kreidezeitlichen Sportart, für die das Fundstück aus dem Greifswalder Bodden den Untersuchungen nach verwendet worden war.

Der Urzeitsportverein Wedding schickte eine Delegation aus Expertinnen und Experten für Urzeitkatzen (Aeros Proailuros), um zu erforschen, welche Rolle diese Tierart in der Anfangsgeschichte des Kreidezeitlichen Scheibenwerfens spielte.

Wie die Vorschungsergebnisse zeigen, wurde Ultimate Frisbee in der Kreidezeit ausschließlich auf Sand gespielt, und so wurde es auch auf der Ausgrabungsstätte am Greifswalder Bodden, dem Strandbad Eldena, nachgestellt.

Zum Auftakt des Kreidezeitlichen Überlebenskampfes mussten sich die Urzeitkatzen gegen High Maintainance behaupten. Wir hatten bei dem Team schon beobachtet, dass sie auf tiefe Laufduelle und lange Würfe in die Endzone setzten und versuchten, ihnen genau diese Würfe im Mark wegzunehmen, doch wie sich herausstellte, waren unsere Gegner*innen auch zu kurzen Aufbaupässen in der Lage. In der Offense konnten wir mit vielen kurzen Pässen relativ sicher gegen die Verteidigung von High Maintainance ankommen, verloren aber zu oft die Geduld und probierten die riskanten Würfe, die oft nicht ankamen. High Maintainance gewann dadurch deutlich mit 5:12.

Im zweiten Spiel ging es gegen die Goldfingers. Das Team war recht kurzfristig als Ersatz für die Hucklings angereist und hatte viele Nachwuchsspieler*innen dabei, die uns in Sachen Geschwindigkeit teilweise deutlich überlegen waren. Entsprechend einfach kamen sie gegen unsere Defense frei und entsprechend deutlich gewannen sie 5:10.

Anschließend traten wir gegen Holy Grab an. Wir starteten etwas müde in das Spiel, verursachten viele unnötige Turns und konnten in der Defense kaum Druck aufbauen. Erst nach einem Timeout zu Beginn der zweiten Halbzeit konnten wir unsere Motivation wiederfinden und spielten seitdem deutlich konzentrierter. Die zweite Hälfte des Spiels war dadurch sehr ausgeglichen. Unseren Rückstand konnten wir nicht mehr aufholen, verloren aber nur 6:12.

Mit der Energie aus dem Spiel gegen Holy Grab gingen wir auch in das letzte Spiel des Samstags gegen Drehst’n Deckel. Nachdem wir schnell 4:1 hinten lagen, konnten wir in der Defense viel Druck aufbauen und die langen Punkte mit vielen Turns schließlich für uns entscheiden. Wir glichen erst auf 5:5 aus und holten dann auch noch die letzten beiden Punkte und damit unseren ersten Sieg des Tages mit 7:5.

Nach der Dinosaurier-Party und einer kurzen Nacht spielten wir am Sonntag erneut gegen Drehst’n Deckel. Diesmal kannten wir unsere Gegner*innen und gingen mit mehr Selbstvertrauen in das Spiel, dadurch gewannen wir noch deutlicher als am Vortag mit 10:6.

Und wir konnten unseren Lauf vortsetzen. Im zweiten Spiel des zweiten Tages gewannen wir gegen Team Komet sehr deutlich 8:3.

Im letzten Spiel des Wochenendes war es wieder sehr knapp. Die Göttinger 7 spielten auf einem sehr ähnlichen Niveau wie wir. Am Ende gewannen sie mit nur einem Punkt Vorsprung 5:6.

Die Aeros Proailuros sicherten sich den 12.Platz von 18 und sind somit nicht vom Aussterben bedroht. Ein großes Danke geht an unsere Pickup-Spieler, die die Absagen durz vor Turnierbeginn ausgeglichen haben. Möge die Kreidezeitliche Sportart sich in der modernen Welt verbreiten und niemals aussterben!