Beachtrainingslager Stubbenfelde 2024

vonMax
veröffentlicht am20. Mai 2024
Lesezeit 2 Minuten
Trainingslager 2024
Trainingslager 2024

Das Beachtrainingslager am Stubbenfeldener Strand ist schon seit vielen Jahren nicht mehr aus dem Terminkalender der Airpussies wegzudenken. Und so trafen sich auch dieses Jahr wieder Junge wie Alte, blutige Anfänger wie erfahrene Frisbeespieler, regelmäßige Trainingsteilnehmer wie eigentlich schon längst nicht mehr aktive Pussies auf der Insel Usedom, um gemeinsam Frisbee mit Meerblick zu spielen.

Mit dem Training begannen wir am Himmelfahrtsdonnerstag, aber einige besonders fleißige Teammitglieder sammelten sich schon am Mittwoch davor in dem kleinen Ostseebad, kauften ein, stritten sich mit den Zeltplatzmitarbeitern und taten auch sonst alles, um uns dieses Trainingslager zu ermöglichen. Am Donnerstag, als auch die Letzten den Ferienverkehr überstanden hatten, starteten wir ins Training mit taktischen und konditionellen Übungen. Das Laufen und Cutten am Strand ist schließlich kaum mit dem Spiel auf Rasen zu vergleichen, da man bei jedem Schritt tiefer in den weichen Sand einsinkt. Dafür ist der Sand aber auch gelenkschonender und bestens geeignet für Layouts, bei denen man sich beim Fangen der Scheibe auf den Boden schmeißt. Das zeigte sich schon am ersten Tag in einigen spektakulären Punkten.

Nach den intensiven Trainingstagen stand erstmal das Kochen an. Das kostete die erschöpften Airpussies einige Überwindung, aber die gute Planung im Vorfeld erleichterte es ungemein, und so fanden sich schließlich doch immer genug Helfer, die mal ein Chili mit reichlich Bohnen, mal Wraps mit knusprigem Falafel zauberten. Abends entspannten wir unsere ausgelaugten Muskeln in der Sauna oder spielten verrückte Spiele in großen Runden. Es gab jedenfalls genug gute Gründe, trotz der Erschöpfung bis spät in die Nacht in den beiden geräumigen Blockhütten zusammenzusitzen.

Die Nacht verbrachten wir mehr oder weniger komfortabel im Zelt, in den Blockhütten oder im Wohnwagen. Aber trotz nervender Mücken schafften wir es morgens wieder pünktlich zum Frühstück aus den Federn. Die Großbestellung Brötchen war schnell verzehrt oder als Mittagssnack geschmiert, und schon ging es wieder ans Training. Wir lernten schnell, mit den Schwierigkeiten des Sandes und des Windes umzugehen und hatten allesamt Spaß am Spielen. Die zahlreichen Kinder aus den Airpussyfamilien konnten wir auch für unseren Sport begeistern und in die Spiele und Übungen integrieren.

So verging die Zeit wie im Flug und ehe wir uns versahen, hatten wir am Samstagabend das letzte Training und das letzte Spiel hinter uns. Die ersten reisten schon am Samstag ab, einige besonders hartnäckige blieben sogar bis Montag. Das Training haben zum Glück alle gesund überstanden und auch mit den Mitarbeitern vom Zeltplatz konnten wir uns noch gut arrangieren, obwohl die Reservierung mehrere Anläufe gebraucht hatte.

Am letzten Tag wurden die Reste verteilt und die Zelte abgebaut, in den Hütten räumten wir für die Übergabe auf und auch der Strand sieht wieder aus wie vor unserer Ankunft. Als besonders umweltbewusstes Team haben wir es trotz ausgiebigem Duschen geschafft, unseren Wasserverbrauch auf nur 13 Liter zu begrenzen (möglicherweise ist auch die Wasseruhr vom Zeltplatz kaputt), und so konnten wir ruhigen Gewissens und voller Vorfreude aufs nächste Jahr abreisen. Auf dass wir uns noch viele Male in Stubbenfelde treffen werden!